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CRES & LOšINJ

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Insel Lošinj – Mali Lošinj

Der höchste Berg auf der Insel Lošinj ist der bewaldete Berg Osoršćica (588 m), der sich etwa 10 km entlang des nördlichen Teils der Insel Lošinj erstreckt.
Mit den insgesamt über 180 km langen markierten Wegen bieten die Inseln großartige Bedingungen zum Bergsteigen und Wandern. Es gibt leichte und mittelschwierige Wanderwege, sowie sehr anspruchsvolle Bergwanderwege. Sehr attraktiv für die Liebhaber des Bergsteigens sind die Berge Osoršćica (Nerezine) und Sv. Ivan (Veli Lošinj). Die Fußwege entlang des Meeresufers eignen sich ideal für lange Spaziergänge.

Die Insel Lošinj ist Teil der Inselgruppe von Cres und Lošinj und bildet die westliche Reihe der Kvarnerinseln innerhalb der Kvarnerbucht, die zusammen mit der Bucht von Triest den Teil des Mittelmeers bildet, der am tiefsten ins europäische Festland dringt. Der Lošinjer Archipel umfasst die Insel Lošinj (74,68 qkm), die kleineren Inseln, Unije (16,77 qkm), Ilovik (5,88 qkm), Susak (3,76 qkm), Vele Srakane (1,17 qkm), sowie eine Reihe von kleinen unbesiedelten Inselchen, die wahre Ruhe- und Badeoasen sind

Die größte Insel der Inselgruppe ist die Insel Lošinj, die elftgrößte Insel der Adria. Sie ist 33 km lang und hat eine Breite, die zwischen 4,75 km im nördlichen und mittleren Teil bis sogar 0,25 km in der Nähe der Stadt Mali Lošinj schwankt. Die Gesamtlänge der zerklüffteten Inselküste beträgt 112,7 km.
In ferner Vergangenheit bildeten Cres und Lošinj eine Insel mit nur einem künstlich gegrabenen Kanal bei Osor. Wahrscheinlich zur römischen Zeit entstanden zwei Inseln, die durch eine Straßenbrücke verbunden sind und im verkehrsgeographischen Sinne eine Einheit bilden.

Das milde Klima der Insel Lošinj äußert sich im großen Reichtum an Pflanzenarten. Gemäß den Forschungen wurden 1018 Pflanzenarten identifiziert, von denen zur autochthonen Flora 939 Arten gehören. Davon zählen 230 Arten zu Heilpflanzen. Ca. 80 Arten, hauptsächlich exotische Pflanzen wurden aus anderen Teilen der Welt , von Kapitänen und Seefahren aus Lošinj, gebracht, die sie bei ihren Fahrten aus erntfernten Teilen der Welt mitnahmen und in die Gärten ihrer Häuser pflanzten. Wegen des charakteristischen Klimas gedeihen hier Pflanzen, die zur Pflanzenwelt Süddalmatiens und Siziliens gehören. Hier wachsen Agaven, mexikanische Kakteen (opuntia), Palmen, Magnolien, Myrten, Pistazien, Mimosen, Feigen aus Indien (karmus-nassarah), Zitronen, Orangen und Mandarinen (die aus Vietnam nach Palermo und dann nach Mali Lošinj gebracht wurden).

Dichte Tannenwälder von Mali Lošinj wurden zum grünen Gürtel, der den Ort und den Hafen vor der Bura schützt. Im Bereich von Čikat haben sich die Wälder stufenweise in eine Parkanlage verwandelt. Heute ist der dichte Tannenwald von Lošinj das Symbol der Insel und von unschätzbarem Wert für ihre touristische Entwicklung. Die Umgebung von Čikat wurde zum Naturpark erklärt.
Die Vegetation ist auf der Insel während aller vier Jahreszeiten üppig. Gemäss den Forschungen von Prof. A. Haračić verbessert die Vegetationslage das Klima. Der Höhepunkt der Vegetation ist im Mai wenn die meisten Pflanzen blühen. Die schönsten Monate auf der Insel Lošinj sind von März bis Mai, wegen der milden Lufttemperatur, dem Reichtum an üppiger Vegetation und weil die Luft von aromatischen Düften erfüllt ist.

Ein bedeutsames Merkmal des Lošinjer Archipels ist auch die Tatsache, dass es hier keine Giftschlangen gibt. Es gibt nur ungiftige Schlangen und Eidechsen.

Auf der Insel gibt es Kleinwild, sowie größere Wildtiere wie Damhirsche und Mufflons, die hier angesiedelt wurden. Es gibt viel Federwild. Von den Raubvögeln sind hier Habichte, Sperber und Falken, sowie riesige Weißköpfige Geier beheimatet. Wegen der kleinen Anzahl der erhaltenen Einzelvögel sind die Weißköpfigen Geier durch Gesetz geschützt.

Von den Haustieren sind Schafe am meisten verbreitet. Die Schafe auf den Steinhalden des nördlichen Teils der Insel Lošinj bieten ein idyllisches Bild.

Das Meer um diese Inseln ist besonders reich an verschiedenen Fischarten, Krabben, Muscheln, Schnecken. Von den Weichtieren gibt es am meisten Tintenfische, Kalmare und Kraken.

Im Gegensatz zu den Gewässern mancher benachbarter Länder, in denen Delphine schon ausgestorben sind, sind diese spielerischen und zum Kontakt mit Menschen bereiten Tiere häufige Besucher dieses Inselgebietes.

Jede Forschung des Klimas von Mali Lošinj geht zwangsweise von der Forschung von Ambroz Haračić aus ,Professor der Seefahrtschule von Mali Lošinj, der Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, als Mali Lošinj bedeutendes wissenschaftliches Zentrum an der Adria war, alle Charakteristiken von Lošinj definierte, besonders im Verhältnis zu einzelnen Punkten an der Adria und im Mittelmeer. Die Forschung des Klimas der Insel Lošinj hatte zu jener Zeit entscheidenden Wert, so daß 1892 Veli Lošinj und Mali Lošinj zu Luftkurorten erklärt wurden, was der Insel den Weg in einen neuen Wirtschaftszweig den Tourismus öffnete.

Die Hauptcharakteristik des Mittelmeerklimas sind milde Winter und nicht allzu warme Sommer. Die Insel Lošinj ist genügend weit vom Festland entfernt, so daß der Einfluß des Meeres dominierend ist. Das Meer erwärmt sich nicht so schnell wie die Küste, verliert allerdings die Wärme viel langsamer, so daß im Winter das Meer einen Wärmespeicher bildet, der die Luft erwärmt. Die Folge davon sind milde und wärmere Winter im Verhältnis zum Festlandsteil des Küstengebiets.

Eine ausgesprochene Meeresverbundenheit äußert sich auch im Lindern der Sommerschwüle, so daß Mali Lošinj eine spürbar kleinere Zahl an Tagen mit einer maximalen Temperatur von mehr als 15 °C hat. Nach den Temperaturcharakteristiken und dem Mikroklima kann man Mali Lošinj mit Orten an der Cote d′ Azur (Cannes, Nizza) vergleichen und von San Remo, Corfu und Palermo hat es eine 1 bis 2 °C höhere Durchschnittstemperatur.

Die Meerestemperaturen sind während des ganzen Herbstes, Winters, sowie während des ersten Teils des Frühlings höher als die Lufttemperaturen. Der erfrischende Meereseinfluß ist im warmen Teil des Jahres genau dann wenn man ihn braucht. Wenn wir davon ausgehen, daß die Meerestemperatur von 20 °C angenehm zum Baden ist, so kann die Badesaison in Mali Lošinj 126 Tage betragen, von Anfang Juni bis Ende Oktober.

Die Zahl der Sonnnentage ist eine der Hauptcharakteristiken des Klimas von Lošinj. Die durchschnittliche Zahl der jährlichen Sonnenstunden beträgt 2532,6 Stunden. Den Sonnenstunden nach kann man Mali Lošinj mit den nordafrikanischen Städten und den südlichen Teilen der Adria vergleichen. Mali Lošinj hat im Durchschnitt jährlich 106 heitere und 83 wolkige Tage. Die Bewölkung wirkt depressiv auf Menschen und verhindert die Insolation, so daß das Element der Sonnenstunden von großer Bedeutung für den Aufenthalt der Touristen und bei der Wahl des Urlaubsort und des Erholungsort während des ganzen Jahres ist.

Eine große Zahl an hauptsächlich spezialisierten Restaurants bietet zahlreiche gastronomische Genüsse, angefangen von einheimischen, bekannten und anerkannten Schaftskäse und dem Lammfleisch von Cres bis hin zu den Fischen, Krebsen und Muscheln, wobei die nationale und internationale Küche nicht benachteiligt wird.

Der Auswahl an ausgewählten Weinen aus berühmten Weinbergen ( wir empfehlen den örtlichen Wein von der Insel Susak) können auch die größten Kenner nicht widerstehen.

Hier werden wir Sie mit zwei traditionellen Gerichten, die von alters her auf der Insel vorbereitet werden, vertraut machen und die sie in unseren Restaurants oder zu Hause vorbereitet, ausprobieren können.

(source: Mali Losinj Tourist Bord)